Es ist SEHR VIEL passiert

Der Verlobungsring einer Regenbogen-Mutter in Spe
Meri trägt ihren Verlobungsring mit Stolz

Puh... Wo fange ich an?

Am besten in chronologischer Reihenfolge. :P

Ende März waren wir in Japan. Wenn es euch interessiert, schreibe ich darüber gerne einen Beitrag in der anderen Rubrik, aber hier geht' ja um Familienplanung und darum gehe ich jetzt erstmal nicht näher auf den Urlaub ein.

Jedenfalls bin ich während des Urlaubs 30 geworden. Urgs. Naja, kaum waren wir zurück, haben wir auch schon die Schlüssel für unsere neue Wohnung bekommen und dann haben wir auch schon angefangen nach und nach Zeug rüberzubringen. Es war ein wirklich anstrengender Monat. Der Hauptteil des Umzugs war dann am 16. April. An diesem Tag hat ein Umzugsunternehmen unsere Küche, Bett und Kleiderschrank, TV-Wand und Sofa von A nach B gebracht. Wir waren ganz besonders nervös bei dem Sofa, weil es über den Balkon mit einem Flaschenzug aus dem dritten Stock geholt werden musste und es da zwischenzeitlich bei dem Balkon des Nachbarn feststeckte. Sonst ging da aber alles gut - Was man von der Küche leider nicht behaupten konnte. Beim Einbau in der neuen Wohnung haben die Monteure beim Bohren des allerletzten Lochs eine Wasserleitung getroffen und von einer Sekunde auf die andere sprudelte fröhlich eine Fontäne aus unserer Wand, durch die Tür ins Wohnzimmer und genau auf den Stapel Umzugskartons, den wir da aufgestellt hatten. Yay... Es dauerte ein wenig bis wir das Wasser abgedreht hatten und dann mussten wir erstmal den ungeplanten See im Wohnzimmer bekämpfen. Auch das hat geklappt und die Reperatur des Rohres hat die Versicherung der Umzugsfirma übernommen. Blöderweise kann da nun kein Loch mehr gebohrt werden, da direkt neben der Wasserleitung noch eine Gasleitung liegt. D.h. wir versuchen zur Zeit unsere Dunstabzugshaube zu verkaufen. Anbringen können wir sie so auf keinen Fall. Wir werden uns dann was anderes für die freie Wand überlegen müssen. Und genauso für den etwa 5 cm breiten Spalt in der Arbeitsplatte, direkt am Waschbecken, der leider nicht zu vermeiden war...

Aber egal. Das Gröbste ist überstanden. Mittlerweile sind auch fast alle Kartons ausgepackt, unsere Vögel haben sich sehr gut in ihrem eigenen kleinen Zimmer eingelebt und wir haben über Kleinanzeigen sehr günstig schöne Vitrinen bekommen und so langsam stellt sich ein Gefühl von "zuhause" bei uns ein. :)

Achso, auch Gartenmöbel haben wir schon und wir haben ein kleines Beet angelegt in dem jetzt Tomaten, Zucchini und Kartoffeln wachsen. Demnächst bekommen wir auch die ersten Besucher, Meris Geschwister (+ Kinder) aus Berlin und mein bester Freund aus Leipzig. Und dann wird der Grill eingeweiht! :)

 

So weit so gut. Aber es ist ja noch mehr bei uns passiert. Und das interessiert euch wahrscheinlich viel mehr. ;) Da will ich euch mal nicht weiter auf die Folter spannen:

Wir waren bei verschiedenen Sheltie-Züchtern und haben uns für eine sehr kompetente Züchterin entschieden, wo wir diesen Sonntag einen Termin haben um und den aktuellen Wurf das erste Mal anzusehen. Wir freuen uns wir kleine Kinder. <3

Und dann ist da natürlich noch die andere Sache passiert. *grins*

 

WIR SIND VERLOBT!

Ich habe Meri letzten Samstag in einer Therme die Frage aller Fragen gestellt und sie hat "Ja!" gesagt. Während sie eine Massage genossen hat (Sie hat den gesamten Besuch + Massage mit mir als Gutschein zum Geburtstag bekommen mit dem Vorwand "die Erholung werden wir nötig haben nach dem Umzug"), habe ich den von mir im Voraus bestellten Blumenstraus aus Lilien und roten Rosen am Eingang abgeholt und die netten Mitarbeiter waren fast so aufgeregt wie ich. Sie haben geholfen einen ruhigen Platz für uns zu finden, weil es an einem Samstag (der zu meinem Schrecken auch noch Familientag war) natürlich sehr voll war. Dann habe ich unsere Liege mit dem Strauß und Folienballons in Herzform dekoriert und auf Meri gewartet. Kaum war sie da und hat das alles gesehen, kamen ihr schon die Tränen - und mir auch. Unter Tränen habe ich meine kleine Rede gehalten, bin vor ihr in die Knie und habe ihr den Ring in einer roten Samt-Schatulle präsentiert und sie gefragt. Nach ihrem verheulten "ja" lagen wir uns dann erstmal in den Armen und haben weiter geschnieft und geschluchzt vor Freude.

Freunde und Familie freuen sich. Nur eine etwas schwierigere Hürde gibt es noch zu nehmen, denn leider sind noch nicht alle Leute so offen, was die Homoehe oder Homosexualität im Allgemeinen angeht, aber auch das werden wir meistern. Drückt uns die Daumen! Wir durchstöbern schon mal das Internet nach Locations und Caterings, haha. <3

 

Eure Sabi

 

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